Wohnüberbauung Sonnenbühl Rapperswil-Jona

Planung und Ausführung: 2015–2021
Bauherrschaft: Baugesellschaft Sonnenbühl
Programm: Eigentums-/Mietwohnungen, Büros
Landschaftsarchitekt: blau und gelb Landschaftsarchitekten
Bauingenieur:
 Späni Bauingenieure AG
HLKS-Planung: Wirkungsgrad Ingenieure AG
Elektroingenieur: Nay Engineering AG
Fotografie: Marcel Rickli

Die Überbauung im Zentrum von Jona tritt dezidiert städtisch auf. Die zwei fünfgeschossigen Baukörper bilden zusammen einen attraktiven Hof, der als multifunktionale und autofreie Begegnungs- und Spielzone dient.

Die mineralisch geprägte Fassade mit fein austarierten Proportionen und Rhythmen soll die zeitgemässe Interpretation eines städtischen Ausdrucks in Jona etablieren. Die strassenseitig stark rhythmisierte Fassade wird hofseitig zur mehrfach geknickten Gebäudeabwicklung mit angemessener Massstäblichkeit. Als kongenialer Partner zeigt das Punkthaus weitere Variationen im architektonischen Ausdruck. Perforierte und gewellte Sinusbleche dienen als Brise-Soleil und ergänzen die von Klinkerstein, Beton und Putz geprägte Fassadenwelt mit einem fast schon textilen Element.

Beiden Häusern gemeinsam ist die Vielfalt an Wohnungstypen und die Grundrisstypologien. Stumpfe Winkel sorgen immer wieder für überraschende Räume und Ausblicke. Im Punkthaus befinden sich neun Eigentumswohnungen. Jeweils anderthalbgeschossige Wohnräume vermitteln ein grosszügiges, luftig-leichtes Wohngefühl. Die Wohnungen sind so übereinandergestapelt, dass sich rollstuhlgerechte Einheiten mit überhohem Wohn- und Essbereich und Familienwohnungen mit Bürogalerie über der Küche ergänzen.